Dienstag, 17. Januar 2012

Are You willing to be a jerk?!

Wie oft hab ich schon gehört, dass ein Leben für Christus auch heißt, sein Leben aufzugeben… man lebt nun Ihm. Oh, und davon bin ich auch zu 100% überzeugt. Nur wenn es dann ans Eingemachte geht, dann merkt man doch, wie viel „guten Ruf“ man da noch zu verlieren hat oder wie sehr man an den Erwartungen anderer hängt…

Aber Gott sei Dank, ist Er gnädig. Er fängt uns auf und begegnet uns genau in diesem Moment, wenn wir merken: ich bin schwach. Ich kann ja doch nichts aus mir heraus.

Bin ich bereit und willens, schwach zu sein für Christus. Denn nur dort kann Er wirken. Deshalb sagt Paulus: „Darum bin ich gutes Muts in Schwachheiten, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen, in Ängsten, um Christi willen; denn, wenn ich schwach bin, so bin ich stark.“ (2. Korinther 12.10)

Spinnt der?! Wie kann er denn stark sein, wenn Er schwach ist? Eine der größten Stärken ist es wohl, schwach sein zu können. Das Licht von Jesus Christus in die Ecken fallen zu lassen, wo es uns weh tut.

Vor uns selbst die Schwachheit erkennen? Kein Problem! Aber wenn andere es sehen…autsch! Bin ich bereit, ein Trottel zu sein für Christus. Kann ich mich aufgeben, weil ich glaube: Er ist das Licht!?

„Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8.12)

Ich gehöre zu den Personen, die lernen dürfen, in allen Anliegen zu Ihm zu kommen und sich mit allem auf Ihn zu werfen (vgl. Sprüche 3, 5+6). Ich sage hier bewusst: Ich lerne! Denn in meinem Leben sehe ich im Nachhinein oft viele Situationen, in denen ich genau dies nicht getan habe. Ich warte eher darauf, dass Gott mir den Ball zuspielt, damit ich ihn fangen und dann los laufen kann. „Danke Gott, den Rest schaffe ich dann schon.“ Und dann? Tja, und dann geht’s los. Ich habe nämlich keine Ahnung. Gott gibt mir einen Gedanken und ich lauf sofort los.

Habe ich jemals einen Gedanken dafür genutzt, um Gott darin zu begegnen? Habe ich auf den Frieden gewartet, den mein himmlischer Papa mir durch Christus jeden Tag neu geben will (vgl. Epheser 2,17)? Und was ist, wenn Gott mit mir zusammen gehen will? Wenn er mir ganz genau zeigen will, was ich mit dem Ball machen soll? So, wie Er Mose ganz genau den Bau der Stiftshütte erklärte (vgl. 2.Mose 24ff.).

Nun ja. Wenn ich diesen Frieden habe, dann kommt eine kleine Kleinigkeit dazu: Bin ich bereit, den Gedanken Gottes umzusetzen und vor anderen Menschen vielleicht wie ein Trottel dazustehen? Am I willing to be a jerk – for Jesus?

Ein Trottel für Christus. Es könnte Dich Deinen guten Ruf kosten, wenn Du mit Gott gehst.

Es könnte das schöne Bild zerstören, das andere Menschen von Dir haben; das Du so schön gemalt hast.

Aber ich sag Dir was: Gottes Bild von Dir ist schöner, schöner und schöner!

Jage nicht Deinem Ruf nach und dem, was Menschen dich rufen und von Dir vielleicht erwarten, sondern jage Seinem Ruf nach:

Ich bin Jahwe Shalom. Ich bin Der Herr, dein Friede!

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